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Feuerwehr Eilensen - Aktuell

Löschzug-Einsatzübung in Markoldendorf

Donnerstag, 30.10.2014 - 19:00 - Markoldendorf
Technischer Defekt in der "Alten Molkerei" führt zu Großbrand

 

Bei Aufbauarbeiten für eine private Party ist es in der "Alten Molkerei" zu einem technischen Defekt gekommen. Nach einem lauten Knall bemerkten die am Aufbau beteiligten Personen zunächst nicht die starke Rauchentwicklung aus der Elektroverteilung des Veranstaltungsbereiches im 2. Obergeschoss. Durch diese Unaufmerksamkeit konnte sich der Rauch im gesamten Veranstaltungsbereich ausbreiten und schnitt den zehn Personen den Fluchtweg über das Treppenhaus und den Notausgang ab.

Mit dem Stichwort "Brand 3: Starke Rauchentwicklung aus Eventhalle" wurde zunächst die Ortsfeuerwehr Markoldendorf alarmiert. Der Einsatzleiter und stellvertretende Ortsbrandmeister Manuel Schaper stellte sofort fest, dass seine Einsatzkräfte nicht ausreichen und ließ über die Einsatzleitstelle in Northeim den Löschzug 5 mit den Ortsfeuerwehren Deitersen, Eilensen, Ellensen und Krimmensen alarmieren.

Währenddessen nahmen die Einsatzkräfte den Erstangriff und die Menschenrettung unter Atemschutz vor. Nach und nach konnten Sie die zehn vermissten Personen aus dem Gebäude in Sicherheit bringen. Dort wurden sie an den Rettungsdienst übergeben, der die medizinische Versorgung sicherstellte.
Der Löschzug 5 stellte die Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten sicher und nahm einen weiteren Innenangriff unter Atemschutz über einen zweiten Rettungsweg vor.

Im der Veranstaltungshalle im Obergeschoss mussten sich die Einsatzkräfte nicht nur in der stark verqualmten Halle orientieren, sondern nebenbei auch noch das ausgebrochene Feuer löschen. Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatzleiter "Wasser halt, zum Abmarsch fertig" melden.

Dies alles war zum Glück nur eine Übung, die von Andreas Rohmeier und Manuel Schaper ausgearbeitet wurde. Ein großer Dank gilt den Verletztendarstellern des ASB Markoldendorf.

Die Übungsbeobachter Harald Sehl, Jens Roelke, Andreas Rohmeier und Henning Thörel waren mit der Leistung der Kameraden zufrieden und dankten für die Einsatzbereitschaft.

Im Anschluss gab es für alles eingesetzten Kräfte im Feuerwehrhaus Markoldendorf einen kleinen Imbiss und eine Nachbesprechung der Übung.

tos

Bericht/Fotos: Christopher Dickhuth



 

 

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